Artikel in der Kategorie 'Webserver'

Menschen sind nicht lernfähig…

… zumindest hatte ich damit gleich zwei mall heute ein Problem:

Fall 1:

Man muss ein Paket zur Post bringen und hat den ganzen Tag dafür Zeit. Natürlich geht man ohne auf die Uhr zu schauen kurz nach 16 Uhr los und landet am Ende einer dezent langen Warteschlange. Dabei hab ich mir beim letzten Mal vorgenommen, genau den Fehler nicht nochmal zu machen. ^^

Fall 2:

Auf meinem Server läuft ein Front-/Backendsystem mit zwei Apachen. Der Backend hat fürs Forum mod_perl integriert. Nachdem ich die neuste Forenversion aufgespielt habe und das Update testete, wunderte ich mich ob der seltsamen Fehlermeldungen. Im Log beschwerte sich die Software, dass sie eine Funktion nicht findet. Ein kurzer Blick zeigte, dass sie genau an der Stelle ist, wo sie sein sollte… kurz darauf viel der Groschen Cent und ich ordnete ein “apache-perl restart” an, so dass der Backend alle geänderten Skripte neu einbindet… ich fall da echt jedes mal aufs Neue drauf rein. *grml*

mod_rewrite gone mad

Bei einem meiner Projekte wird mod_rewrite massiv eingesetzt. Da bleibt es nicht aus, dass man mal einen Fehler einbaut. Auf diesen Fehler bin ich nur zufällig gestoßen. Bei einem Blick in die Webalizer-Statistiken viel mir eine unnatürliche Steigerung der Hits für eine Domain auf. Die genauere Hitstatistik lieferte den Übeltäter: ein altes Emailskript, was zu Kontaktaufnahme auf der Webseite diente, wurde ein wenig zu oft aufgerufen. Wollte da wohl jemand es zum Spammen missbrauchen? Da das Skript schon knapp einen Monat offline ist, habe ich doch mal kontrolliert was da los ist.

Jeder Aufruf der besagten Seite endete in einem “302 – moved permanently”, der wieder auf die gleiche Seite zeigte. Da haben sich Front- und Backendserver wohl missverstanden. Nach 1-2 Stunden rumfrickeln (ist ja nicht so, dass solche Fehler direkt findet :( ) und einer kleinen Umstrukturierung der Umschreiberegeln, läuft das System nun wieder ohne Endlosschleife und ein Aufruf der alten Seite liefert einen ordnungsgemäßen “410 – gone”.

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